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Max Appel-Palma
 
"between clouds and concrete"
 
26. März bis 7. Mai 2017
Eröffnung: 25. März 2017, 19 Uhr
 
 
MaxAppel small
 
Wir sehen die Dinge verschleiert, wie hinter einem Vorhang oder wie auf einem verpixelten Bildschirm“, schreibt Tom McCarthy in seinem Roman „Satin Island“ (2015). Max Appel-Palma hat daraus eine Bilder-Serie aus Videostills gemacht: willkürliche Momente des Alltags wurden filmischeingefangen, die bewegten Bilder angehalten und die sonst so flüchtigen Augenblicke und Bewegungen großformatig auf Papier gebannt.
Nach einem ähnlichen Grundgedanken entstand bereits 2014 der Zyklus „Wiener November“. Dafür überarbeitete Appel-Palma eine Reihe kleiner Zeichnungen mit einem dichten Punktemuster. Das dichte Gewirr an Punkten, mit seinen immer neuen Strukturen, haben seither seine Arbeiten „überwuchert“. Max Appel-Palma erklärt: „Ich sehe zu, wie sich das Blatt füllt – von der Mitte zum Rand hin oder umgekehrt. Ist ein Blatt befüllt fahre ich auf dem nächsten fort – das ist meine Arbeit. Auf den verschiedenen Blättern wiederholt sich nur scheinbar das Motiv. Jede Zeichnung hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Fehler. So sind sie alle aus einer Familie, miteinander verwandt - aber doch niemals gleich“.
 
Max Appel-Palma (*1988, Wien)
2007 – 2012 Soziologie, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Universität Wien; seit 2012 Studium an der Universität für Angewandte Kunst (Graphik und Siebdruck); Ausstellungen in Österreich und China.